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Neues Buch «Bumerang Frauenquote» von Margrit Osterloh und Katja Rost

Das neue Buch «Bumerang Frauenquote» untersucht die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Geschlechterquoten in Führungspositionen. Die Autorinnen zeigen, warum Fortschritte oft stagnieren und diskutieren mögliche unbeabsichtigte Effekte der Quotenpolitik.

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Im Buch Bumerang Frauenquote – Für Gleichberechtigung statt Gleichstellung analysieren die Autorinnen Prof. em. Dr. Margit Osterloh und Prof. Dr. Katja Rost die Entwicklung von Frauenanteilen in Führungspositionen und gehen der Frage nach, weshalb diese trotz Quotenregelungen auf einem bestimmten Niveau stagnieren. Neben strukturellen Faktoren werden auch unterschiedliche Lebensentwürfe sowie organisationale Dynamiken als mögliche Erklärungen diskutiert. Das Buch zeichnet damit ein differenziertes Bild der Effekte und Grenzen von Gleichstellungspolitiken.

Katja Rost ist am 20. Juni verstorben ist. Sie war bis zuletzt wissenschaftlich tätig und hat die Debatten zur Gleichstellung engagiert mitgeprägt, unter anderem im kürzlich erschienenen Interview in der NZZ am Sonntag (Download (PDF, 111 KB)). Auf ihren Wunsch hin findet heute Abend die Buchvernissage beim Verlag NZZ Libro statt.

Unterseiten

Weiterführende Informationen

Bumerang Frauenquote

Margit Osterloh, Katja Rost, Pierrette Lamezan, Maria Augstburger, "Bumerang Frauenquote. Für Gleichberechtigung statt Gleichstellung", In:  NZZ Libro, 2026, Schwabe Verlagsgruppe AG, Basel

Autorinnen

Prof. em. Dr. Margit Osterloh ist emeritierte Professorin der Universität Zürich und Forschungsdirektorin am Center for Research in Economics, Management and the Arts (CREMA).
Prof. Dr. Katja Rost  war Professorin für Soziologie an der Universität Zürich.
Maria Augstburger ist Forschungsassistentin bei CREMA.
Pierrette Lamezan ist Doktorandin an der Universität Zürich.