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Führung und Zufall

ZfO

Manager streben nach Planungssicherheit durch das Treffen rationaler Entscheidungen. Dabei wird diese Sicherheit häufig durch unvorhersehbare Ereignisse relativiert. Zufalls- und Umwelteinflüsse scheinen wichtiger für den Erfolg zu sein als konkrete Managemententscheidungen.

Welche Rolle kann Zufall für Führungsentscheidungen spielen? Ist Zufall planbar? Diese und weitere Fragen beantwortet die aktuelle Ausgabe der zfo - Zeitschrift Führung + Organisation.

Fürung und Zufall

von Margit Osterloh und Katja Rost (Herausgeber und Mitautoren)

in: Zeitschrift Führung + Organisation 3 / 2019

von zfo-Herausgebergesellschaft GbR, Schäffer-Poeschel Verlag

Die Vignettenanalyse in den Sozialwissenschaften

Vignettenanalyse

Verdienen Manager zu viel? Wann ist eine Leihmutterschaft zu befürworten? Unter welchen Bedingungen werden Frauen Opfer doppelter Standards in der Berufswelt? Wie teuer darf ein Krebsmedikament sein? Unter welchen Umständen sollten Migranten eingebürgert werden? Welcher soziale Kontext begünstigt Shitstorms in sozialen Medien? Was ist ein Betrug in der Wissenschaft und wie unterscheidet sich diese Wahrnehmung in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen? Fragestellungen dieser Art lassen sich mit der Vignettenanalyse beantworten. Die Methode erhebt die Einstellungen von Personen zu spezifischen Sachverhalten, indem Situations- oder Personenbeschreibungen systematisch variiert werden. Die Vignettenanalyse verbindet folglich die positiven Aspekte von Befragungen und Experimenten miteinander. Der vorliegende Leitfaden legt die Grundzüge der Vignettenanalyse einfach und verständlich dar.
Die Vignettenanalyse in den Sozialwissenschaften

von Katja Rost (Autor)

in: Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden

von Wenzel Matiaske (Herausgeber), Martin Spiess (Herausgeber)

Der Anstieg der Management-Vergütung: Markt oder Macht?

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Der weltweite Anstieg der Gehälter für angestellte Manager wird kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite argumentieren Vertreter "optimaler Verträge", dass der Anstieg der Gehälter durch funktionierende Märkte verursacht ist. Aus dieser Sicht erhöhen die Internationalisierung und Deregulierung der Märkte die Nachfrage nach talentierten Managerinnen und Managern. Weil das Angebot knapp ist, steigen die Preise für solche Spitzenkräfte. Auf der anderen Seite argumentieren Vertreter der "Machtperspektive", dass der Anstieg der Gehälter durch das Kontrollversagen von Verwaltungsräten und Aktionären zu erklären sei. Das Kontrollversagen werde verstärkt durch die Internationalisierung und Deregulierung der Märkte, welche die Komplexität der Führungsaufgabe erhöhen. Das Management kann dies ausnutzen. Namhafte Wissenschaftler, Manager, Verwaltungsratsvorsitzende, Kompensationsberater und Shareholderaktivisten aus der Schweiz und Deutschland diskutieren im Sonderband beide Sichtweisen.

Sozialstruktur und Innovation

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Viele wirtschaftswissenschaftliche Untersuchungen betrachten Unternehmen als eine formal organisierte Struktur, welche sich aus Positionsinhabern zusammensetzt. Der Vorteil solcher Untersuchungen liegt in der starken Vereinfachung des Untersuchungsgegenstandes und der stringenten Ableitung organisatorischer Gestaltungsmaßnahmen. Allerdings vernachlässigen formale Betrachtungen, dass Unternehmen letztlich ein Handlungssystem aus natürlichen Personen darstellen. Natürliche Personen besitzen Ressourcen, stehen durch soziale Beziehungen zueinander in Kontakt und erwerben unabhängig von ihrer formal zugewiesenen Position Status bei anderen Akteuren. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und wie die Sozialstruktur, in die natürliche Personen im Unternehmenskontext eingebettet sind, die Generierung neuen Wissens beeinflusst. Als Sozialstruktur versteht diese Arbeit die persönlichen Ressourcen von Personen, die Beziehungen zwischen Personen und den positionsunabhängigen Status von Personen.