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Zum European Social Survey

In vielen Übungen arbeiten wir mit Daten des European Social Survey (ESS). Dies ist ein internationaler Datensatz mit repräsentativen Stichproben aus mehreren europäischen Ländern. Die Befragungen des ESS werden alle zwei Jahre durchgeführt. Wir arbeiten ausschliesslich mit Daten aus der Erhebung 2016. Die Hauptthemen des Datensatzes sind Einstellungen, Normen und Werte. Aufgrund dieser Schwerpunktsetzung ist der ESS in der Soziologie besonders populär. Weitere Überblicksinformationen zum ESS und auch den Datensatz findet ihr auf der Homepage: https://www.europeansocialsurvey.org/

Zur Vorbereitung

 

I. Variablentypen und Variablenstruktur

1. Lade die ESS-Daten der Welle 8 (2016) im Stata-Format herunter und lese sie in R ein.

2. Sind die Daten im Matrix-Format organisiert (Merkmalsträger: Zeilen, Merkmale: Spalten)?

3. Wie viele Merkmalsträger, wie viele Merkmale sind im Datensatz?

4. Wie deutest du die Ausprägungen der Merkmale eisced, eiscedf, marsts und gndr? Nimm dir ggf. das Codebook zu Hilfe. Um welchen Variablentyp handelt es sich jeweils?

4b. Ermittle die Häufigkeitsverteilungen zu den Variablen marsts und gndr.

5. Wie deutest du die Ausprägungen der Variablen imbgeco, atchctr, atcherp? Um welchen Variablentyp handelt es sich jeweils?

6. Wie deutest du die Ausprägungen der Variablen nwspol und netustm? Um welchen Variablentyp handelt es sich jeweils?

 

II. Variablenausprägungen, Verteilungen, Summary Statistics

7. Inspiziere den Datensatz mit dem Befehl summary(): Sind fehlende Werte korrekt codiert?

8. Interpretiere Median und Durchschnittswert der Variable netustm. Welcher der beiden Mittelwerte ist grösser? Weshalb ist das so?

9. Lassen sich Median und Durchschnittswert der Variablen hmsacld sinnvoll interpretieren?

10. Wie hoch ist die Spannweite bzw. der Range des Alters der Befragten?

11. Wie gross ist die Standardabweichung der Altersvariablen?

12. Was ist beliebter unter den Befragten (in 2016!): Atomstrom elgnuc oder Kohlestrom elgcoal?

13. Vergleiche die Verteilungen der Variablen atchctr und atcherp: Sind die Befragungspersonen im Schnitt stärker mit Europa oder ihrem Heimatland emotional verbunden?

14. Findest du eine stärkere Streuung bei der Nationen- oder Europaaffinität? Wie ist dies zu deuten?

Offene Diskussionsfrage: In den Aufgaben habt ihr alle Befragungspersonen (aus ganz Europa) gemeinsam analysiert. Welche Unterschiede würdet ihr in getrennten, länderspezifischen Analysen erwarten? Beispielsweise Deutschland im Vergleich zur Schweiz?

 

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Conforti, E., De Min, N., Dürr, R., Siefart, F., Strassmann-Rocha, D., Giesselmann, M. (2020): “R für das Soziologiestudium an der UZH”
unter Mitarbeit von Mara Moos und Sebastian Senn