Verhinderung von Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten

Plagiate, die wörtlichen oder sinngemässen Übernahmen ganzer Textstellen ohne Nennung der Quellenangaben, verunmöglichen die Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit als eigenständige Leistung. Herkunft und Zustandekommen des Wissens bleiben im Unklaren und einer wissenschaftlichen Diskussion verschlossen. Plagiate verstossen zudem gegen das Recht auf geistiges Eigentum.

Das Soziologische Institut ist bestrebt, das Entstehen von Plagiaten zu verhindern, eingehende Plagiate zu identifizieren und allenfalls entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

Das Soziologische Institut übernimmt dabei die Definition von Plagiaten, wie sie die Lehrkommission der Universität Zürich festgelegt hat und folgt bei Verdachtsfällen dem im entsprechenden Dokument beschriebenen Verfahrensweg (vgl. Link weiter unten).

Jeder schriftlichen Arbeit am Soziologischen Institut muss zudem die unterzeichnete Erklärung der Philosophischen Fakultät beigelegt werden, mit der der/die Verfasser*in die korrekte Angabe der Quellen bescheinigen.

Arbeiten, die plagiierte Stellen enthalten, gelten definitiv als nicht angenommen. Liegt der Versuch des Erschleichens einer qualifizierenden Leistung vor und sind Teile der Arbeit oder die ganze Arbeit plagiiert, werden die entsprechenden Arbeiten dem Rechtsdienst der Universität Zürich gemeldet, so dass ggf. ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.