Soziale Ungleichheit: Armut und Reichtum in hochentwickelten Ökonomien

Katja Rost

Montag, 16:15-17:45, AND-3-02/06

Link zum Vorlesungsverzeichnis

Vorlesungsplan soziale Ungleichheit (PDF, 53 KB)

Soziale Ungleichheit bezeichnet die ungleiche Verteilung knapper Ressourcen in einer Gesellschaft und die daraus resultierenden unterschiedlichen Möglichkeiten zur Teilhabe an dieser. Soziale Ungleichheit manifestiert sich nicht nur in der Einkommens- oder Vermögensverteilung, sondern auch in anderen Lebensbereichen wie in den Bereichen der Bildung, Gesundheit oder sozialräumlichen Teilung. In der Vorlesung werden wir die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf Gesellschaften und Individuen aus theoretischer Sicht erörtern. Insbesondere in hochentwickelten Ökonomien ist die Diskussion um soziale Ungleichheit in letzter Zeit wieder stark entfacht. Empirisch gesehen ist die Armut in hochentwickelten Ökonomien in den letzten Jahrhunderten massiv zurückgegangen. Gilt dies aber auch für die Schere zwischen Arm und Reich? Wir werden u.a. der Frage nachgehen, wie sich soziale Ungleichheit in den letzten Jahren entwickelt hat und ob diese Entwicklung in einen Zusammenhang mit den anwachsenden politischen Diskussionen um Mindest- oder Höchstlöhne gebracht werden kann. Wir konzentrieren uns hierbei auf die Schweiz und andere hochentwickelte Ökonomien wie USA, Deutschland, Frankreich. Der Kurs bietet eine Einführung in soziale Ungleichheit aus Perspektive der Wirtschaftssoziologie.

Ansprechperson bei Fragen

Dr. Constantin Schön

Dr. Lea Stahel