Theorien und Anwendungen der Organisations- und Innovationssoziologie

Katja Rost

Dienstag, 8:00-9:45

Raum: AND-3-06   

Die Organisationssoziologie widmet sich der empirischen Erforschung und theoretischen Analyse der Formen, Strukturen und internen Prozesse von Organisationen sowie ihren Interaktionen mit der gesellschaftlichen Umwelt unter Gesichtspunkten von sozialer Arbeitsteilung, Kooperation und Herrschaft. Den Kern der Disziplin bilden Organisationstheorien, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vielfalt an Formen herausstellt, die Organisationen annehmen können (u.a. Unternehmen, Verbände, Parteien, Universitäten, Krankenhäuser, Theater, staatliche Verwaltung, Kirchen, Militär, Nichtregierungsorganisationen). Die mit der Organisationssoziologie eng verwandte Innovationssoziologie untersucht die Genese und Diffusion von technischen und sozialen Neuerungen bzw. Wandel. Beobachtet werden Innovationen und ihre sektoralen Anwendungsmuster, Adaptionsstrategien der involvierten Akteure, Transformationsverläufe in gesellschaftlichen Teilbereichen, Wandel der Kooperations- bzw. Konkurrenzbeziehungen und Regulationsmuster in Wirtschaftssektoren, Entwicklung von Nutzungspräferenzen in den jeweiligen Märkten und Wechselwirkungen mit rechtlich-regulativen und soziokulturellen Rahmenbedingungen. Der Kurs bietet eine Einführung in beide spezialisierten Teildisziplinen der Wirtschaftssoziologie.

Ansprechperson bei Fragen

Dr. Malte Döhne