Emeriti
Prof. Dr. Peter Heintz (1920-1983) begründete das SUZ. Er wurde 1966 auf einen Lehrstuhl für Soziologie berufen und wirkte dort bis zu seinem Tod als Ordinarius. Peter Heintz studierte in Paris, Köln und Zürich, promovierte 1943 in Zürich und habilitierte sich 1956 bei René König in Köln. Er arbeitete bei der UNESCO als Experte für die Hochschulentwicklung in Lateinamerika und leitete die Sozialwissenschaftliche Fakultät in Santiago de Chile. Peter Heintz hat dem SUZ eine stark empirische und internationale Ausrichtung gegeben. Aus seinem Nachlass wurde die „Stiftung Weltgesellschaft“ zur Förderung sozialwissenschaftlicher Forschung über Weltgesellschaft gegründet.
Prof. Dr. Hans-Joachim Hoffmann-Nowotny (1934-2004) war von 1975 bis 2004 Ordinarius am SUZ und leitete das Institut von 1983 fast 15 Jahre lang. Er studierte an der Universität Köln, promovierte 1969 in Zürich und habilitierte sich dort 1973. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der Minderheiten- und Migrationssoziologie sowie den soziokulturellen Determinanten und Konsequenzen der sozio-demographischen Entwicklung. Hoffmann-Nowotny beschäftige sich mit dem Wandel von Ehe und Familie, Lebensformen und Lebensstilen und widmete sich der Entwicklung Allgemeiner Soziologischer Theorie. 1996 bis 2002 war er Präsident der „Stiftung Weltgesellschaft“.
Prof. Dr. Volker Bornschier, geb. 1944, arbeitete seit 1976 als Privatdozent an der Universität Zürich und war ab 1981 Assistenzprofessor für Soziologie mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftssoziologie. 1988 wurde er Extraordinarius und von 1994 bis 2009 amtete er als Ordinarius für Soziologie. Seine Forschungsschwerpunkte waren Weltgesellschaft, Globalisierung, Sozialer Wandel, Konflikt sowie Wirtschaftssoziologie. Volker Bornschier trug dazu bei, die Weltgesellschaft als spezifischen Gegenstand des Instituts weiterhin fest zu verankern. Von 1983 bis 1996 war er Präsident und seit 2005 Vizepräsident der „Stiftung Weltgesellschaft“.