Soziologisches Institut – Prof. Dr. Kurt Imhof

Lebenslauf

 

September 1981

Abschluss der Eidgenössischen Matur Typus B

1981

Studium der Geschichte, Soziologie und Philosophie an der Universität Zürich

Lehrtätigkeit am Kaufmännischen Lehrinstitut Zürich (KLZ) in Staatskunde, Wirtschaftskunde und Wirtschaftsgeographie sowie Archivorganisation in politischen Gemeinden, Schul- und Kirchgemeinden des Kantons Zürich

1986

Abschluss Studium

Lizentiatsarbeit: „Soziale Krisen und die Kreation von neuen Entwicklungsmustern“

1987 / 1991

Wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Institut der Universität Zürich bei Prof. Dr. H.-J. Hoffmann-Nowotny


Abfassen der Dissertation; Referent: Prof. Dr. H. Siegenthaler, Forschungsstelle für Schweizerische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich

1987 / 1990

Dozent für Geschichte an der Abteilung HWV (Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule, Fachhochschule)

Dozent für Volkswirtschaft an der Kaderschule des Kaufmännischen Lehrinstituts Zürich

Dozent an den kantonalen Fortbildungskursen für Berufsschullehrer an der Berufsschule IV der Stadt Zürich

1988 / 1990

Wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Institut der Universität Zürich bei Prof. Dr. V. Bornschier

Februar 1989

Abschluss der Dissertation "Diskontinuität der Moderne" und Promotion (Referent: Prof. Dr. H. Siegenthaler, Forschungsstelle für schweizerische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich).

1989 / 1995

Projektleiter des Nationalfondsprojekts "Krise und sozialer Wandel. Untersuchung von Medienereignissen in der Schweiz von 1910-1995". Realisiert an der Forschungsstelle für schweizerische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich und am Soziologischen Institut der Universität Zürich.

1990 / 1994

Dozent für Soziologie im Nachdiplomstudiengang "Umweltlehre" der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) und Projektleiter "Minderheitenforschung in der Schweiz" am Soziologischen Institut der Universität Zürich

Seit 1990

Dozent an der Volkshochschule des Kantons Zürich

Seit 1991

Lehrbeauftragter für Soziologie an der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich

1992 / 1995

Verfassung und Koordination der Forschungsprojekte „Fremdenfeindlichkeit und Fremdenangst: Zur Semantik des Fremden im öffentlichen Diskurs“ und „Das Fremde in der Schweiz“ am Soziologischen Institut der Universität Zürich und am Institut für Sozialethik der Hochschule Luzern

1992 / 1998

Oberassistent des Soziologischen Instituts der Universität Zürich

Seit 1993

Kursleiter und Dozent am Medienausbildungszentrum MAZ (Höhere Fachschule für Journalismus Luzern)


Mitherausgeber der Buchreihe „Krise und sozialer Wandel. Analyse von Medienereignissen in der Schweiz“

1993 / 1995

Mitglied in der „Planungsgruppe SFM“ der „Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften“ (SAGW) zum Aufbau des „Schweizerischen Forums für Migrationsstudien“

1993

Vertreter der Soziologie im Organisationskomitee des gemeinsamen Kongresses der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft für Soziologie: „Das Fremde in der Gesellschaft. Migration und Ethnizität“.

1993

Verfassung und Eingabe des Schwerpunktprogrammvorschlags „Öffentlichkeit, Kultur und Medienwandel“ bei Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung (zusammen mit der Arbeitsgruppe „Immedia“ der „Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften“ / SAGW)

1993 / 1994

Vertreter der Medienwissenschaft in der Arbeitsgruppe des Schweizerischen Nationalfonds zur Ausarbeitung des Schwerpunktprogramms (SPP) „Zukunft Schweiz“

1994 / 1998

Aufbau der interdisziplinären „Gesellschaft "in medio" zur Erforschung des sozialen Wandels“

Seit 1994

Mitgründer und -veranstalter des jährlichen internationalen „Mediensymposiums Luzern“ und Mitherausgeber der entsprechenden Buchreihe

Dezember 1994

Abschluss der Habilitation „Medienereignisse als Indikatoren sozialen Wandels. Ein Beitrag zu einer Phänomenologie der "öffentlichen Meinung“

1995 / 1996

Leiter der Arbeitsgruppe zum Aufbau des „Instituts für Öffentlichkeits- und Kommunikationsforschung der Hochschule Luzern“ (IÖK)

April 1995

Erster Rang auf der Berufungsliste zum Programmleiter des Nationalen Forschungsprogramms „Migration und interkulturelle Beziehungen“

Mai 1995 / 1996

Ernennung zum Direktor des „Schweizerischen Forums für Migrationsstudien an der Universität Neuenburg“ (SFM) für die Gründungsperiode (zusammen mit Prof. Dr. H.-R. Wicker, Ethnologisches Institut Universität Bern)

Juli 1995

Ernennung zum Programmleiter des Nationalen Forschungsprogramms „Migration und interkulturelle Beziehungen“

November 1995

Abschluss des Habilitationsverfahrens

März 1996

Ernennung zum Privatdozenten für Soziologie und Sozialgeschichte der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich

Sommersemester 1996

Stellenvertretung der Professur für Soziologie (Prof. Marlies Buchmann) an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH)

Seit Januar 1997

Leiter des „Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft / fög des Soziologischen Instituts der Universität Zürich“

Seit Juni 1997

Gutachter des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) für den Sonderforschungsbereich (SFB) „Moderne“ an der Universität Zürich

Wintersemester 1997/98

Mit-Stellvertreter der Professur für Soziologie (Prof. Marlies Buchmann) an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH)

Dezember 1997

Erster Platz auf der Berufungsliste für eine Assistenzprofessur der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich

Januar 1998

Wahl zum Assistenzprofessor für das Fach „Allgemeine Soziologie“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich.


Mitglied der Organisationskommission des gemeinsamen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie und der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie (SGS)

Februar 1998

Listenplatz 2 im Berufungsverfahren für die C4-Professur für „Allgemeine Soziologie“ Universität Konstanz

Sommersemester 1998

Lehrbeauftragter für Soziologie an der Universität St. Gallen (Hochschule St. Gallen HSG)

Wintersemester 1998/99

Stellvertreter der Professur für Medienwissenschaft (Prof. Dr. Roger Blum) an der Universität Bern

April 1999

Wahl in das Direktorium des „Swiss Center for Studies on Global Information Society“ (SwissGIS): Kompetenzzentrum Informationsgesellschaft der Universität Zürich

Sommersemester 1999

Gastprofessur (C4) für Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Seit November 1999

Berater der Arbeitsgruppe zum Aufbau einer Forschungsstelle „Monitoring öffentlicher Kommunikation“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Seit April 2000

Professur (Stellvertretung) am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau


(Zusammen mit Otfried Jarren) Forschungskoordination der Projektverbünde „Organisations and the public sphere: complex interdepnednce in the information society“ und „Media Regulations and Media Performance: New Challenges in a Changing Media System“ im Rahmen des Schwerpunktprogramms (SPP) Demain la Suisse


Projektleitung des SPP-Projekts „Effekte des Strukturwandels der Öffentlichkeit“

Juni 2000

Listenplatz 1a im Berufungsverfahren für den Lehrstuhl Publizistikwissenschaft / Soziologie an der Universität Zürich

Juli 2000

Ruf auf den Lehrstuhl Publizistikwissenschaft und Soziologie an der Universität Zürich

September 2003

Direktor des Soziologischen Instituts der Universität Zürich

Mai 2005

Co-Leiter der Schweizer Beteiligung am „Ludwig Boltzmann Institute for European History an Public Spheres“ (zusammen mit Georg Kreis vom Europainstitut Basel)

September 2005

Leiter des Projekts „Democracy in the Media Society“ im Rahmen des NCCRs „Challenge Democracy in the 21st Century“

 

Schwerpunkte

Öffentlichkeits- und Mediensoziologie, Soziologie sozialen Wandels, Öffentlichkeitstheorie und -geschichte, Minderheitensoziologie

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