Forschungsschwerpunkte Lehrstuhl Szydlik
Die Forschungsschwerpunkte am Lehrstuhl Szydlik lauten: Sozialstruktur, Lebenslauf, Arbeit, Generationen, empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung.
Die Sozialstrukturanalyse stellt dabei den allgemeinen Rahmen der Forschungsaktivitäten dar. Hier geht es um das Ausmass sowie um Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit. Auch die Lebenslaufforschung ist ein übergeordneter Forschungsschwerpunkt: Hier stehen Übergänge zwischen Lebensabschnitten im Mittelpunkt, u.a. der Übergang von der Ausbildung in den Beruf oder vom Beruf in den Ruhestand.
Arbeits(markt)soziologische Studien behandeln z.B. die Übereinstimmung von erworbenen und erforderlichen Qualifikationen: Wer ist besonders von einer Überqualifikation betroffen, welche Folgen ergeben sich daraus für Lebensläufe und soziale Ungleichheit? Ein jüngeres Projekt dreht sich um Auswirkungen der Flexibilisierung – für Sozialstruktur, Arbeit und Familie.
Auch die Generationenforschung bietet wichtige Anknüpfungspunkte an die Lebenslaufsoziologie und Sozialstrukturanalyse: Welcher Generationenzusammenhalt zeigt sich über den Lebenslauf nach dem Auszug der Kinder aus dem Elternhaus, im mittleren Erwachsenenalter bis hin zum hohen Alter? Welcher Zusammenhang existiert zwischen Familiensolidarität und sozialer Ungleichheit? Ein in Zürich neu gestartetes grösseres Forschungsprojekt (gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds) widmet sich Generationenbeziehungen im europäischen internationalen Vergleich.
Generell fokussiert der Lehrstuhl auf Projekte der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung auf Basis bevölkerungsrepräsentativer Erhebungen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Lehrstuhls Szydlik.
